Lazy Horse Ranch

Erholung mit Pferden

Regelmässig „Gast“ bei uns …

…. ist seit Herbst 2018 Mareike 🙂

Mareike hat eine Pflegebeteiligung bei Mona übernommen und kommt seither regelmässig mind. 2x die Woche zu uns auf den Hof.

Mareike nimmt mit Mona bei Eva (ja, genau die Eva, die Willy geritten hat) Reitunterricht und hat gelernt, Mona auch vom Boden aus zu beschäftigen.

Wir haben den Eindruck, dass Mareike genau so viel Freude an Mona hat wie Mona an Mareike – die beiden vertrauen sich nach kurzer Zeit bereits ganz toll und wir sind überzeugt, dass der Weg der beiden noch lange nicht zu Ende ist.

Und wenn es die Zeit erlaubt, packt Mareike auch mal mit an oder beschäftigt sich zusätzlich noch mit Pony – dafür sind wir natürlich dankbar :-).

Wir freuen uns, dass Du Mareike den Weg zu uns gefunden hast – wir sind der Meinung, mit Deiner Art passt Du sehr gut zu uns 🙂

Auf in ein neues Leben

St.Pr.St. Sahra (Widukind x Dirk), Schwarzwälder Kaltblut, Jg. 2005

Sahra kam 2017 zusammen mit Mona zu uns, nachdem Ihr Besitzer die beiden aus KrankheitsgrĂĽnden abgegeben hatte. Nachdem Sahra dann einige Monate bei einer Bekannten von uns im Reitbetrieb lief, wurde sie in der letzten Saison (2018) bei uns mit den Behinderten eingesetzt. Sie machte ihre Sache wirklich gut.

Dennoch haben wir uns entschlossen, ihr ein neues Zuhause zu suchen – Grund dafür war einfach, dass Sahra einen wirklich guten Vorwärtsdrang hat und keiner unserer anderen Fellnasen mit ihr mithalten kann. Da diese Tatsache gerade für das Fahren oder in der Gruppe laufen etwas mühsam ist und sich Sahra zudem in einer Herde nicht sonderlich wohl fühlt, kam sie bei uns einfach etwas zu kurz.

Dieses tolle Pferd möchte arbeiten und genau das kann sie jetzt tun :-).

Die Stiftung Olmenes aus Holland (http://www.olmenes.nl) war auf der Suche nach einem Schwarzwälder und hatte uns kontaktiert. Nachdem Michelle und Co. mehrmals bei uns zu Besuch waren und Sahra eingehend „getestet“ haben, durfte sie nun umziehen und wird künftig die Stiftung unterstützen. Ihre Arbeiten werden nebst Pflege und Reiten durch Menschen mit Handycap auch Wald- und Feldarbeit sein und irgendwann soll sie auch den Wagen zum Markt ziehen … aber alles erst nachdem sie ihr Fohlen hatte. Wir sind der Meinung, dass das neue Zuhause, welches sie mit einem Tinker teilt, perfekt für sie ist – Arbeit, Abwechslung und keine nervige Herde mehr um sie.

Wir wĂĽnschen Michelle und der Stiftung viel GlĂĽck und Freude mit Sahra und wir freuen uns sehr, dass wir die weitere Entwicklung miterleben dĂĽrfen.

 

Winterarbeit

Nachdem die Saison 2018 bereits wieder zu Ende ist, hat bei uns die Winterarbeit angefangen.

Als erstes musste leider etwas gemacht werden, dass einige (vor allem meins) Herzen bluten lässt …

Einige haben sie geliebt, andere weniger – mein Mann und ich waren uns auch nicht immer einig!

Ich habe sie geliebt, weil sie einfach schön und bereits sehr alt war, mein Mann hat sie verabscheut, weil sie mit ihren Wurzeln das Haus und vor allem die Wasserleitungen beschädigt hat. Nachdem sie diese Jahr einen Leitungsschaden (durch die Wurzeln) verursacht hat und außerdem das Dach von ihr beschädigt wurde, mussten wir einen Entschluss fassen … sie muss leider weg unsere alte Eiche.

So hieß es alles abklären (braucht es Genehmigung zum Fällen, können wir selber Fällen oder muss ein Spezi her) und einen Fälltermin ins Auge fassen.

Anfang November war es dann soweit …

Tja und nun liegt sie da … und es ist unglaublich, wie hell es plötzlich im Haus ist.

 

 

Ein Meilenstein für uns …

Im September durften wir die erste Gruppe aus der Schweiz bei uns begrĂĽssen.

Daniela (ja, wir nennen hier ihren Namen weil wir sie nicht erst seit heute kennen) reiste mit 2 weiteren Betreuern und 4 Bewohnern aus unserer alten Heimat an.

Was ein Trubel morgens um 5 Uhr vor unserem Schlafzimmerfenster 🙂 … Augen auf und gedacht, dieses Lachen kennst Du … ja und da waren sie!

Nachdem dann die ersten Worte von Balkon zu Bully gewechselt wurden, entschloss sich die Gruppe ins Dorf zu fahren und Brötchen zu holen, damit wir die Möglichkeit hatten uns den Schlaf aus den Augen zu reiben und Kaffee aufzusetzen.

So begann eine ereignisreiche, spannende Woche. Die Gruppe hatte sich entschlossen das eine oder andere in der näheren Umgebung anzuschauen, aber auch sich aufs Pferd zu wagen.

Dabei ist ein Satz gefallen, der mir persönlich wohl ewig in Erinnerung bleibt … der blinde Otmar hat zu mir gesagt „ich spüre die Weite des Landes hier oben und wenn ich auf dem Pferd sitze, dann spüre ich das noch extremer“ … ich persönlich hoffe, dass Otmar auch in der Schweiz eine Möglichkeit findet wieder mal aufs Pferd zu sitzen.

Es war für uns alle eine wirklich schöne Woche – komisch, mal mit allen in unserer Muttersprache zu sprechen – schön, wie harmonisch alles war.

Die Gruppen, die bereits bei uns waren, wissen, dass wenn es irgendwie möglich ist, wir uns am letzten Abend zur Gruppe setzen und Feedback austauschen.

Hier ist ein Feedback hängen geblieben, dass unserer Meinung nach veröffentlicht werden sollte:

„Die Anreise mit dem Auto verlangt viel ab – gibt es andere Möglichkeiten?“

An dieser Stelle sei erwähnt: ja! Natürlich gibt es die!!!

Die Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Amsterdam liegen alle ca. 2,5 Stunden Autofahrt von uns entfernt. Der Bahnhof Papenburg ist mit 1x Umsteigen in Köln ab Basel zu erreichen.

Bei beiden Varianten können dann hier in Deutschland Behinderten gerechte Fahrzeuge angemietet werden. Zb. bei Avis oder amf-bruns-behindertenfahrzeuge.

Wir helfen gerne auch bei der Organisation 🙂

Leider haben wir von der Einrichtung Borna, Rothrist (noch) keine Fotos erhalten – wollten aber nun diesen (für uns) Meilenstein nicht länger für uns behalten.

Wir hoffen, dass wir die Gruppe wieder bei uns begrĂĽssen dĂĽrfen und dass sie Ansporn fĂĽr weitere Besucher aus der Schweiz sind.

Vielen Dank Euch fĂĽr eine tolle Woche!

 

ZugleistungsprĂĽfung Adelheidsdorf 2018

Unser Flauschi hat das „Ding“ gerockt !!!!

Auszug aus der Homepage der Kaltblutpferde Niedersachsen:

Doch auch Nummer zwei nötigte Respekt ab. Klein aber oho, erst 3 Jahre alt, erledigte die eher zierliche Schwarzwälderin Flauschi v. Mönchbräu/Dinkelberg (Z: Svenja Schultheiss, Pfullendorf) ihre Aufgaben souverän. Unterstützt wurde sie dabei auf das Beste von ihrem Ausbilder Stefan Dingel, Celle, der wie immer mit Umsicht, Ruhe und Gelassenheit Flauschi zur Seite stand. Hanspeter und Sandra Stähli, Rhede können sich über eine hervorragende 8,28 als Endnote für ihre Stute freuen.

Und in unseren Worten gefasst heißt das nichts anderes, als dass wir extrem stolz auf unser „Nesthäckchen“ sind.

Flauschi ist das Fohlen, welches wir 2016 bei unserem Einzug hier im Emsland nebst den 4 Stuten mitgebracht hatten – dass unsere Kleine mal eine der Grössten wird hätte damals niemand gedacht.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Stefan (und natürlich auch Wiebke), der sie absolut top, ohne Druck und mit einer total guten, ruhigen Art auf diesen großen Tag vorbereitet hat.

Die beiden sind ein tolles Team geworden und mir persönlich tut es fast etwas weh, die beiden wieder auseinander zu reißen – aber Flauschi bleibt halt unser Flauschi und wir freuen uns auch, dass sie wieder hier ist.

8.28 Punkte, was fĂĽr ein Hammer-Resultat. Unser Wunschziel wurde somit bei weitem ĂĽbertroffen und auch Stefan hat sein heimliches Ziel erreicht.

Damit rückt Flauschi ihrem Prädikat „Verbandsprämienstute“ ein gutes Stück näher 🙂

Wir sind ĂĽberzeugt, dass Flauschi nicht das einzige Pferd ist, welches wir Stefan zur Vorbereitung auf die ZugleistungsprĂĽfung anvertrauen.

PrĂĽfungsteil Fahren

Hier mit Fremdfahrer von dem sie eine glatte 8 erhalten hat. Er war der Auslöser mit der Bezeichnung „klein aber oho“ 🙂

PrĂĽfungsteil Langholz

PrĂĽfungsteil schwerer Zug

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle!