Erholung mit Pferden

Aktuelles

Unsere Reitbeteiligung Katharina

Katharina ist nun seit einem halben Jahr bei uns auf dem Hof und kümmert sich 2-3x die Woche um die beiden „Dicken“ – sprich unsere Bretonen Nelly und Artiste!

Wir sind sehr froh, dass Katharina den Weg zu uns gefunden hat, denn sie ist wirklich eine Bereicherung für uns und unsere Pferde. Wir hoffen, noch gaaaaanz lange auf sie zählen zu dürfen :-).

… und wenn man mal einen Tag weg ist und ein solches Bild per Handy erhält, dann kann man mit gutem Gewissen sagen „alles ist ok zu Hause“ :-)!

Pferdige Aktualisierungen

Wieder mal etwas „Pferdiges“ … für die einen bestimmt spannend, für die anderen eher zum Gähnen, aber es gehört nun Mal zu unserem Leben und unserem Betrieb.

Wo fangen wir an …

Unsere (oder meine) liebe Ludya sollte nach dem Fohlenabsetzen wieder ins Training. Leider hatte der Tierarzt für sie keine so gute Prognose, was uns veranlasst, sie aus dem Betrieb zu nehmen.

Solange sie schmerzfrei ist, soll sie nun ihr Rentnerdasein noch etwas genießen.

Hier das allerletzte Foto als „Arbeitspferd“ 

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, dass eines unserer „So-Da“ Pferde einen neuen Menschen braucht und wir dafür wieder ein neues Pferd in den Reitbetrieb nehmen müssen.

Die Wahl fiel auf unseren Junghengst Meriano (Milan x Regent), den Spielkameraden von Valentin.

Bei Interesse nehmt bitte direkt mit uns Kontakt auf.

Wieso er? Ganz einfach, da er noch Hengst ist und das auch noch etwas bleiben soll, können wir die beiden Stutfohlen von diesem Jahr leider nicht in den Offenstall umquartieren. Sobald Meriano ein neues Zuhause hat und es etwas wärmer wird, werden dann die Jungladies Valentin Gesellschaft leisten.

Ja, die Jungladies, sprich Ludya’s Fohlen Leyla und mein Spanier (immer noch Namenlos) sind mittlerweile ein gutes Gespann. Beide aufgeweckt, voller Lebensfreude und total lieb.

Als könnten sie kein Wässerchen trüben ….

Bis dann die Post abgeht …

Um danach (fast) völlig entspannt, ein klein wenig Gelassenheitstraining über sich ergehen zu lassen.

Die beiden Kleinen bereiten echt viel Freude und was uns am meisten freut, Leyla hat den Charakter ihrer Mama geerbt, aber hat ein kleines bisschen mehr Temperament von ihrem Vater mitgekriegt. Wir denken, das gibt mal ein perfektes Pferdchen. Und was das Schöne ist, unser Spanisches Blüterchen orientiert sich an Leyla und lernt so spielerisch, dass man nicht beim kleinsten Geräusch auf 180 sein muss :-).

Tja, was ist noch, was wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten? Genau, die 3 Jährigen, sprich Flauschi und Rubina. Die beiden lernen aktuell, dass es noch anderes gibt als nur Fressen und den ganzen Tag nichts tun. Sie werden langsam an ihre Aufgabe heran geführt, sprich 1-2x die Woche „gearbeitet“, wenn man bei 15-20 Minuten schon von Arbeit sprechen kann.

Wir sind absolut positiv überrascht, wie es den beiden eigentlich vollkommen egal ist, ein Geschirr über zu kriegen, die Zugstrangen an den Beinen zu haben und bereits einen kleinen Reifen zu ziehen.

Ja, wir wissen es gibt jetzt einige die sagen werden „viel zu früh“ – wir achten auf unsere Pferde und überfordern sie auf keinen Fall! Und wir wissen auch, dass die beiden immer noch im Wachstum sind und somit auch noch nicht geeignet für schwere Arbeit oder reiten. All das wird berücksichtigt!

Aber wir merken auch, dass es den beiden Spaß macht und denken, mit etwas lernen sind wir auf dem richtigen Weg.

Genau und nun bleibt mir noch eine Frage zu beantworten – was kommt für ein Pferd anstelle von Ludya in den Betrieb?! Ganz ehrlich? Wir haben noch keinen Plan, werden Euch aber auf dem Laufenden halten.

Jahreswechsel auf der Lazy Horse Ranch

2017 war für uns ein Jahr bleibender Eindrücke, neu gewonnener Freundschaften und ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Lieb gewonnene Mitarbeiter und Pferde haben uns verlassen, dafür sind tolle neue Menschen und Tiere in unser Leben getreten.

Eines der Highlights aus 2017 war Ludya’s Fohlen Leyla, die uns sowohl züchterisch eine Bestätigung gab, sowie in tierischer Hinsicht eine Bereicherung für unser Leben ist.

Ein anderes Highlight hat den Jahreswechsel überdauert – unsere Freunde aus der Schweiz haben uns das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht und haben den Jahreswechsel bei uns im hohen Norden verbracht. Dabei sind wieder so viele tolle Bilder entstanden und da jeder weiss „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ hier ein kleiner Einblick in eine tolle Zeit:

Silvester feiern mit der ganzen Familie und wer war immer mittendrin? Emma natürlich.  🙂 

Liebe Christine, lieber Sämi, Cedric und Ennio wir danken Euch für die schönen Tage!

Das „mal rasch vorbei kommen“ fehlt uns leider sehr seit die Distanz so gross geworden ist, umso mehr geniessen wir die Stunden mit Euch wenn wir zusammen sein können!

Wir vermissen Euch ganz doll und freuen uns schon jetzt aufs nächste Mal.

Danke Euch allen herzlich.  🙂 

Und für alle, die diesen Beitrag jetzt aufmerksam gelesen haben bleibt noch eins zu sagen:

Emma und das ganze Team der Lazy Horse Ranch wünscht ein frohes neues Jahr 🙂

Ein Weihnachtsmärchen – oder Sandra’s Kinderwunsch

Schon als Kind dachte ich immer „pho, Spanier!!!“ Und dieser Kinderwunsch ist geblieben – einmal im Leben einen Spanier im Stall haben. Klar, es geht nichts über Schwarzwälder … aber …

Letztes Jahr dann, kurz vor Weihnachten, stieß ich per Zufall in Facebook auf ein Preisausschreiben, bei dem man einen gewissen Betrag für ein Pferd nach Wunsch aus Spanien gewinnen konnte.
Tja, versuchen wir unser Glück, hab ich mit wenig Hoffnung gedacht und daran teilgenommen.
Genau ein Jahr ist es jetzt her, als plötzlich eine Nachricht kam „herzlichen Glückwunsch, Du kannst Dir ein Pferd im genannten Preisrahmen aussuchen“ … ich konnte es kaum glauben, mein Kindertraum schien in Erfüllung zu gehen.
Die deutsche Agentur, die Pferde aus Spanien vermittelt, hat uns dann „geprüft“ und befunden, sie schicken uns mal eine Auswahl an Pferden.
Ich hab mir die angeschaut und musste sagen „optisch perfekt, aber das falsche Geschlecht. Das richtige Geschlecht, aber optisch nicht meins.“ … nach einigem hin und her fragte mich dann die Agentur nach meinen Wünschen – für mich als Stutenmensch keine Frage „Stute muss es sein! Und wenn die noch braun mit schwarzem Behang wäre, dann wär das „mein“ Pferdchen.“

Tja, Monate zogen ins Land ohne „mein“ Pferdchen. Irgendwann letzten Sommer fragte mich dann die Agentur an, ob es wohl auch ein Fohlen sein dürfe … warum eigentlich nicht! Zumal wir ja Leyla als einziges Fohlen hatten dieses Jahr und es für sie ja auch von Vorteil wäre, einen gleichaltrigen Spielkameraden zu haben. Also gut, ein Fohlen sollte es sein!
Ein paar Tage später erhielt ich zig Bilder mit zig Fohlen … phu, wer die Wahl hat hat die Qual …
Schnell war klar, entweder wird es „Alma“ oder „Luz“, wie die beiden genannt wurden. So bat ich um mehr Bilder von den beiden, die ich auch kurz darauf erhielt.
Die Bilder wurden vergrössert, unter die Lupe genommen und Stück für Stück genauestens betrachtet. Generell gefiel mir „Alma“ besser, bis ich dann auf 2 Bilder stieß, auf denen man deutlich sehen konnte, dass sie hinten durchtrittig war … im Trab Fessel auf dem Boden … das gefiel mir gar nicht! So wurde „Luz“ genauer angeschaut und sie schien perfekt.

Wieder zogen Wochen ins Land in denen nichts passierte, bis eines Tages plötzlich unsere Bekannte Chantal anrief „ich bringe Dir in 20 Min. dein Fohlen“ … oha! Wir sind ja zum Glück flexibel, also rasch Stall einstreuen und alles vorbereiten.

Und dann kam sie!!! Völlig abgemagert, krank, verängstigt und wohl noch nie in ihrem jungen Leben von einem Menschen angefasst worden. Die Frage aller Fragen: wie sollen wir den Rotz bekämpfen, wenn sie sich nicht anfassen lässt … somit war klar, erst in Isolation stellen und Anfass-Training.
Das war im September …
Es folgten Stunden der Geduld, des Hoffens, des Abwartens, Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen, X-Tierarztbesuche und Medikamente … Wochen, in denen wir nicht wussten, ob‘s die Kleine schafft oder ob wir sie erlösen müssen!

Heute, 1 Jahr nach dem Gewinn und ¼ Jahr nach ihrer Ankunft, können wir sagen „ja, sie hat es geschafft“!!!
Seit einer Woche haben wir einen kleinen Spanier, der sich seines Lebens freut, der mit Flauschi und Leyla um die Wette rennt und absolut dankbar ist. Jedes Mal wenn sie mich hört, antwortet sie mit einem Wiehern, dass einem Donnergrollen gleicht … es bleibt einem keine andere Möglichkeit, als zu lächeln und einfach Freude an ihr zu haben.

Wie ihr weiterer Weg mit uns ist wissen wir heute noch nicht. Im Moment soll sie mit Leyla zusammen ihre Kinderstube genießen und einfach Fohlen sein und das Vergangene vergessen.

Was wir aber sicher wissen: jetzt braucht sie dringend einen Namen! „Luz“ wurde sie nur vom Agenten genannt – ihr Pass enthält noch keinen Namen. Sie soll einen Namen erhalten, der uns dran erinnert, was sie durchgemacht hat, oder mit welcher Freude sie jetzt durchs Leben geht, irgendetwas Spezielles für unseren kleinen Sonnenschein.