Erholung mit Pferden

Pferdige Aktualisierungen

Wieder mal etwas „Pferdiges“ … für die einen bestimmt spannend, für die anderen eher zum Gähnen, aber es gehört nun Mal zu unserem Leben und unserem Betrieb.

Wo fangen wir an …

Unsere (oder meine) liebe Ludya sollte nach dem Fohlenabsetzen wieder ins Training. Leider hatte der Tierarzt für sie keine so gute Prognose, was uns veranlasst, sie aus dem Betrieb zu nehmen.

Solange sie schmerzfrei ist, soll sie nun ihr Rentnerdasein noch etwas genießen.

Hier das allerletzte Foto als „Arbeitspferd“ 

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, dass eines unserer „So-Da“ Pferde einen neuen Menschen braucht und wir dafür wieder ein neues Pferd in den Reitbetrieb nehmen müssen.

Die Wahl fiel auf unseren Junghengst Meriano (Milan x Regent), den Spielkameraden von Valentin.

Bei Interesse nehmt bitte direkt mit uns Kontakt auf.

Wieso er? Ganz einfach, da er noch Hengst ist und das auch noch etwas bleiben soll, können wir die beiden Stutfohlen von diesem Jahr leider nicht in den Offenstall umquartieren. Sobald Meriano ein neues Zuhause hat und es etwas wärmer wird, werden dann die Jungladies Valentin Gesellschaft leisten.

Ja, die Jungladies, sprich Ludya’s Fohlen Leyla und mein Spanier (immer noch Namenlos) sind mittlerweile ein gutes Gespann. Beide aufgeweckt, voller Lebensfreude und total lieb.

Als könnten sie kein Wässerchen trüben ….

Bis dann die Post abgeht …

Um danach (fast) völlig entspannt, ein klein wenig Gelassenheitstraining über sich ergehen zu lassen.

Die beiden Kleinen bereiten echt viel Freude und was uns am meisten freut, Leyla hat den Charakter ihrer Mama geerbt, aber hat ein kleines bisschen mehr Temperament von ihrem Vater mitgekriegt. Wir denken, das gibt mal ein perfektes Pferdchen. Und was das Schöne ist, unser Spanisches Blüterchen orientiert sich an Leyla und lernt so spielerisch, dass man nicht beim kleinsten Geräusch auf 180 sein muss :-).

Tja, was ist noch, was wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten? Genau, die 3 Jährigen, sprich Flauschi und Rubina. Die beiden lernen aktuell, dass es noch anderes gibt als nur Fressen und den ganzen Tag nichts tun. Sie werden langsam an ihre Aufgabe heran geführt, sprich 1-2x die Woche „gearbeitet“, wenn man bei 15-20 Minuten schon von Arbeit sprechen kann.

Wir sind absolut positiv überrascht, wie es den beiden eigentlich vollkommen egal ist, ein Geschirr über zu kriegen, die Zugstrangen an den Beinen zu haben und bereits einen kleinen Reifen zu ziehen.

Ja, wir wissen es gibt jetzt einige die sagen werden „viel zu früh“ – wir achten auf unsere Pferde und überfordern sie auf keinen Fall! Und wir wissen auch, dass die beiden immer noch im Wachstum sind und somit auch noch nicht geeignet für schwere Arbeit oder reiten. All das wird berücksichtigt!

Aber wir merken auch, dass es den beiden Spaß macht und denken, mit etwas lernen sind wir auf dem richtigen Weg.

Genau und nun bleibt mir noch eine Frage zu beantworten – was kommt für ein Pferd anstelle von Ludya in den Betrieb?! Ganz ehrlich? Wir haben noch keinen Plan, werden Euch aber auf dem Laufenden halten.