Erholung mit Pferden

admin

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Winterarbeit

Nachdem die Saison 2018 bereits wieder zu Ende ist, hat bei uns die Winterarbeit angefangen.

Als erstes musste leider etwas gemacht werden, dass einige (vor allem meins) Herzen bluten lässt …

Einige haben sie geliebt, andere weniger – mein Mann und ich waren uns auch nicht immer einig!

Ich habe sie geliebt, weil sie einfach schön und bereits sehr alt war, mein Mann hat sie verabscheut, weil sie mit ihren Wurzeln das Haus und vor allem die Wasserleitungen beschädigt hat. Nachdem sie diese Jahr einen Leitungsschaden (durch die Wurzeln) verursacht hat und außerdem das Dach von ihr beschädigt wurde, mussten wir einen Entschluss fassen … sie muss leider weg unsere alte Eiche.

So hieß es alles abklären (braucht es Genehmigung zum Fällen, können wir selber Fällen oder muss ein Spezi her) und einen Fälltermin ins Auge fassen.

Anfang November war es dann soweit …

Tja und nun liegt sie da … und es ist unglaublich, wie hell es plötzlich im Haus ist.

 

 

Ein Meilenstein für uns …

Im September durften wir die erste Gruppe aus der Schweiz bei uns begrüssen.

Daniela (ja, wir nennen hier ihren Namen weil wir sie nicht erst seit heute kennen) reiste mit 2 weiteren Betreuern und 4 Bewohnern aus unserer alten Heimat an.

Was ein Trubel morgens um 5 Uhr vor unserem Schlafzimmerfenster 🙂 … Augen auf und gedacht, dieses Lachen kennst Du … ja und da waren sie!

Nachdem dann die ersten Worte von Balkon zu Bully gewechselt wurden, entschloss sich die Gruppe ins Dorf zu fahren und Brötchen zu holen, damit wir die Möglichkeit hatten uns den Schlaf aus den Augen zu reiben und Kaffee aufzusetzen.

So begann eine ereignisreiche, spannende Woche. Die Gruppe hatte sich entschlossen das eine oder andere in der näheren Umgebung anzuschauen, aber auch sich aufs Pferd zu wagen.

Dabei ist ein Satz gefallen, der mir persönlich wohl ewig in Erinnerung bleibt … der blinde Otmar hat zu mir gesagt „ich spüre die Weite des Landes hier oben und wenn ich auf dem Pferd sitze, dann spüre ich das noch extremer“ … ich persönlich hoffe, dass Otmar auch in der Schweiz eine Möglichkeit findet wieder mal aufs Pferd zu sitzen.

Es war für uns alle eine wirklich schöne Woche – komisch, mal mit allen in unserer Muttersprache zu sprechen – schön, wie harmonisch alles war.

Die Gruppen, die bereits bei uns waren, wissen, dass wenn es irgendwie möglich ist, wir uns am letzten Abend zur Gruppe setzen und Feedback austauschen.

Hier ist ein Feedback hängen geblieben, dass unserer Meinung nach veröffentlicht werden sollte:

„Die Anreise mit dem Auto verlangt viel ab – gibt es andere Möglichkeiten?“

An dieser Stelle sei erwähnt: ja! Natürlich gibt es die!!!

Die Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Amsterdam liegen alle ca. 2,5 Stunden Autofahrt von uns entfernt. Der Bahnhof Papenburg ist mit 1x Umsteigen in Köln ab Basel zu erreichen.

Bei beiden Varianten können dann hier in Deutschland Behinderten gerechte Fahrzeuge angemietet werden. Zb. bei Avis oder amf-bruns-behindertenfahrzeuge.

Wir helfen gerne auch bei der Organisation 🙂

Leider haben wir von der Einrichtung Borna, Rothrist (noch) keine Fotos erhalten – wollten aber nun diesen (für uns) Meilenstein nicht länger für uns behalten.

Wir hoffen, dass wir die Gruppe wieder bei uns begrüssen dürfen und dass sie Ansporn für weitere Besucher aus der Schweiz sind.

Vielen Dank Euch für eine tolle Woche!

 

Zugleistungsprüfung Adelheidsdorf 2018

Unser Flauschi hat das „Ding“ gerockt !!!!

Auszug aus der Homepage der Kaltblutpferde Niedersachsen:

Doch auch Nummer zwei nötigte Respekt ab. Klein aber oho, erst 3 Jahre alt, erledigte die eher zierliche Schwarzwälderin Flauschi v. Mönchbräu/Dinkelberg (Z: Svenja Schultheiss, Pfullendorf) ihre Aufgaben souverän. Unterstützt wurde sie dabei auf das Beste von ihrem Ausbilder Stefan Dingel, Celle, der wie immer mit Umsicht, Ruhe und Gelassenheit Flauschi zur Seite stand. Hanspeter und Sandra Stähli, Rhede können sich über eine hervorragende 8,28 als Endnote für ihre Stute freuen.

Und in unseren Worten gefasst heißt das nichts anderes, als dass wir extrem stolz auf unser „Nesthäckchen“ sind.

Flauschi ist das Fohlen, welches wir 2016 bei unserem Einzug hier im Emsland nebst den 4 Stuten mitgebracht hatten – dass unsere Kleine mal eine der Grössten wird hätte damals niemand gedacht.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Stefan (und natürlich auch Wiebke), der sie absolut top, ohne Druck und mit einer total guten, ruhigen Art auf diesen großen Tag vorbereitet hat.

Die beiden sind ein tolles Team geworden und mir persönlich tut es fast etwas weh, die beiden wieder auseinander zu reißen – aber Flauschi bleibt halt unser Flauschi und wir freuen uns auch, dass sie wieder hier ist.

8.28 Punkte, was für ein Hammer-Resultat. Unser Wunschziel wurde somit bei weitem übertroffen und auch Stefan hat sein heimliches Ziel erreicht.

Damit rückt Flauschi ihrem Prädikat „Verbandsprämienstute“ ein gutes Stück näher 🙂

Wir sind überzeugt, dass Flauschi nicht das einzige Pferd ist, welches wir Stefan zur Vorbereitung auf die Zugleistungsprüfung anvertrauen.

Prüfungsteil Fahren

Hier mit Fremdfahrer von dem sie eine glatte 8 erhalten hat. Er war der Auslöser mit der Bezeichnung „klein aber oho“ 🙂

Prüfungsteil Langholz

Prüfungsteil schwerer Zug

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle!

 

 

Michelle’s Sommer bei uns

Wir haben uns sehr gefreut, als Michelle den Wunsch geäußert hat, ihre Sommerferien bei uns zu verbringen.

Es wurde dann so geplant, dass sie zu der Zeit hier ist, an der auch die Schau stattfinden wird und sie so ihren Liebling „Flauschi“ dorthin begleiten darf.

Ja natürlich, durfte Michelle auch mit, als „ihr“ Flauschi eingespannt wurde :-).

Leider gab’s in Michelle’s Urlaub auch einen sehr traurigen Moment – für sie, die ihn die letzten Male immer geritten hatte und auch für uns, weil der Abschied einfach schwer fiel – Wildfuchs hat seine Reise nach Finnland angetreten. Michelle wolle beim Abholen nicht hier sein, ihn aber am Vortag für seine Reise schön machen – wir haben Michelle’s Wünschen gerne entsprochen und wissen, auch ihr ist sein Weggang sehr nahe gegangen.

Somit war dann klar, es musste ein neues Reitpferd her für Michelle. Und da wir wussten, dass Amelie und sie das letzte Mal im Winter überhaupt nicht funktioniert haben, hatten wir (Eva und wir) eigentlich geplant, Sahra für sie einzusetzen. Weit gefehlt! Michelle wollte sich nicht unterkriegen lassen und sich der Herausforderung „Amelie“ mit Hilfe von Eva nochmal stellen.

Und siehe da, wenn Amelie korrekte Hilfen bekommt und einen Reiter hat, der gerade sitzt, klappt das wie am Schnürchen und wir finden, die beiden sehen toll zusammen aus 🙂

 

Irgendwann ist leider auch die schönste Urlaubszeit vorbei und Michelle wurde von ihrer Mama und ihrer Oma abgeholt. Was uns sehr gefreut hat, die beiden sind ebenfalls ein paar Tage geblieben. Das gab uns die Gelegenheit einen freien Nachmittag zusammen zu verbringen …

… Conny hatte konnte ihre Tochter bei den Reitstunden beobachten und fotografieren ….

… und Michelle hatte die Möglichkeit ihrer Oma Nelly zu zeigen, dass man vor Pferden keine Angst haben muss! Und man staune, die anfangs gegenüber Pferden sehr ängstliche und zurückhaltende Nelly half doch wirklich Michelle beim Amelie putzen … knuddeln inklusive.

Wir sind total happy, dass Eva Zeit hatte, Michelle ein paar Unterrichtsstunden zu geben und glauben, dass es Eva auch Freude gemacht hat. Michelle setzt um was sie ihr sagt und man sieht von Mal zu Mal die Fortschritte.

Danke an Conny und Familie, dass ihr es möglich gemacht habt, Michelle zu uns in die Ferien zu schicken und Michelle, Dich hoffen wir auch nächsten Sommer wieder bei uns zu haben 🙂

 

Und ja selbstverständlich, dürfen Dich dann Conny und Nelly wieder gemeinsam abholen kommen 🙂

Vielen lieben Dank für eine tolle Zeit 🙂

Au revoire Doriane !!!

10 Wochen sind im Nu vorbei und kaum war sie hier, hieß es schon wieder Abschied nehmen!

Und genau wie sie auf dem ersten Foto aus dem Bild entschwindet, ist sie heute von unserem Hof entschwunden – jedoch denken wir, nicht aus unserem Leben.

Es waren 10 Wochen mit Hochs und Tiefs – wir sagen vielen Dank Doriane, alles Gute in Deiner Heimat und viel Glück in Deiner Ausbildung.

Wir sind überzeugt, wir werden uns wieder sehen 🙂


10 semaines sonst passé au moins de riens … trop vites! A peine qu’elle été la, c’est le moment pour dire au revoire.

10 semaines avec des hautes et des bas … mais c’est a nous de dire Merci Doriane 🙂

Toute de bonne dans ton pays et beaucoup de chance avec ton apprentissage!

Nous sommes sûre que c’été pas la dernière fois que nous avons vue 🙂

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